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Nov 09 2008

Münchner Börsentag, mein Besuch

Autor: ceo!. Abgelegt unter Treffpunkt

Börsentag in München - Besucher willkommen!

Börsentag in München - Besucher willkommen!

Christian Gewiese von goyax.de (Börse und Finanzen) lud mich zum Münchner Börsentag ein. Ein Blick auf die Ausstellerliste – und mein Entschluss stand fest, das Gespräch mit Umwelt-Aktiendepots, ING-DiBa, einer österreichischen Bank und einigen mehr zu suchen.

Der Erste Eindruck

Provinziell – war mein erster Gedanken beim Betreten der Ausstellungsräume im neuen Forum in München. Und tatsächlich war der Ansturm auf Werbekugelschreiber, Bonbons und DVDs in den ersten Stunden unübersehbar.

Die Vorträge

Mittags besuchte ich zwei Vorträge. Beim Referenten Norbert Betz von der Münchner Börse fehlten die Hälfte der Folien der unterstützenden Powerpoint-Präsentation. Obwohl er mehrmals betonte, dass er genau den selben Vortrag „Börsenpsycholgie – so vermeiden Sie die häufigsten Fehler“ seit 10 Jahren hält, fand ich ihn interessant, weil ich mich darin wiederfand. So ging es ebenfalls den Zuhörern links und rechts von mir.

Die Gespräche

Deutsche Bundesbank infomierte über echtes und gefälschtes Bargeld

Deutsche Bundesbank infomierte über echtes und gefälschtes Bargeld

Am Nachmittag, die meisten Kugelschreibersammler waren verschwunden, ergaben sich interessante Gespräche mit der Bundesbank. Sie informierte über Falschgeld und wie man es vom echten sicher unterscheiden kann.

ING-DiBa, Murphy&Spitz und Svea Kuschel

Der Infostand der ING-DiBa löste keine Begeisterung bei mir aus. Ich habe den Eindruck, dass die Bank sich nicht weiterentwickelt. Anders das Gespräch mit Martin Nieswandt von Murphy&Spitz (Umwelt-Aktiendepots). Mehr darüber wird es in einem Interview im Bankkundenforum geben.

Die Ausstellerinnen Svea Kuschel + Kolleginnen haben mich fasziniert – und tatsächlich: Finanzdienstleistungen von und für Frauen. Ein Thema, das ich demnächst aufgreifen werde.

Die Österreicher

Die Krönung war ein österreichischer Banker, der mir die Story verkaufen wollte, der deutsche Staat könne sich einfach so in mein ING-DiBa-Depot einloggen, um nachzusehen, wie viele Aktien ich von Beate Uhse im Depot hätte.

Liebe Österreicher, wer solche Propaganda betreibt, wird vermutlich mit dem Gefühl Angst neue Kunden gewinnen, arbeitet aber definitiv unseriös. Mit diesen Worten brach ich das Gespräch auch ab.

Dass es besser geht, zeigte mir ein anderer Aussteller aus Österreich, der zwar betonte, dass seine Wiener Bank sich nicht für die Steuerehrlichkeit des Kunden im Nachbarstaat interessiere, mir aber den sauberen und rechtlich einwandfreien Weg vorstellte.

Beate Uhse zum Abschluss

Ausschnitt der Aktie von Beate Uhse

Ausschnitt der Aktie von Beate Uhse

Zum Abschluss kaufte ich tatsächlich am Stand „Historische Wertpapiere“ eine Aktie von Beate Uhse, auf dem drei Frauen abgebildet sind. Der Verkäufer versprach mir, dass unter Geldscheinprüfgeräten noch zwei weitere erkennbar seien. Also lernten ebenfalls die Beamten der Bundesbank Aktie und Abbildungen kennen.

Auch das gab es: freundliche Umfragen

Auch das gab es: freundliche Umfragen

Bildmaterial: Münchner Börsentag · Deutsche Bundesbank · Beate Uhse · Sucden

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